Ebenen Modus allgemein

Wenn Sie in Ihren Grafiken mehr als nur eine Ebene verwenden, können die Pixelwerte einer Ebene mit den Pixelwerten einer anderen Ebene, nach mathematischen Gesetzen, verrechnet werden.

Auf diese Weise erzeugen Sie sehr interessante Effekte, da sich die verschiedenen Ebenen optisch miteinander vermischen können.

GIMP beherrscht derzeit 21 solcher mathematischen Verfahren um Ebenen miteinander zu kombinieren.

Ebenen Modus
Ebenen Modus

Sie erreichen den Modus der Ebenen natürlich im Dialog Ebenen. Öffnen Sie diesen Dialog etweder über die Tastenkombination [Strg] + [L] oder über das Menü Fenster – Andockbare Dialoge – Ebenen.

Im Bild links sehen Sie den Dialog Ebenen. Oben links in diesem Dialog sehen Sie die Combobox Modus. Klicken Sie diese an, um einen gewünschten Modus aus der Liste auszuwählen. Sofern Sie mehr als eine Ebene in Ihrer Grafik haben, sollte sich sofort ein optischer Effekt in Ihrem Bild zeigen.

GIMP bietet eine große Auswahl an solchen Verfahren im Dialog Ebenen an. Ich möchte mich bei der Erläuterung allerdings auf die Verfahren Addition und Subtraktion beschränken, da sie aus mathematischer Sicht sicher die einfachsten Vertreter sind (lesen Sie auch hier: Ebenenmodus: Addition, Ebenenmodus: Subtraktion (Abziehen)).

Es ist auch nicht wichtig, jedes mathematische Verfahren bzw. jeden Modus mathematisch zu verstehen. Bei Verfahren wie Addition oder Subtraktion mag dies sicherlich noch funktionieren, jedoch wird es beim Modus Unterschied oder Faser mischen sehr schwer.

Vielmehr ist es wichtig ein Gefühl für bestimmte Modes zu bekommen und sie bewußt für bestimmte Zwecke einzusetzen.

Einsatzbereich

Mit Hilfe des Ebenen-Modus können Sie interessante Vignetten in Ihrer Grafik erzeugen.

Viele Icons die im Glaslook erstellt sind leben von genau diesem Verfahren.

Auch Collagen und Retuschen sind ohne diese Technik nicht möglich, es können zum Beispiel künstliche Alterungen oder Statuen-Effekte (lsesen Sie auch hier: Statue-Effekt) simuliert werden.

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