Sichtbarkeit von Ebenen

Die Sichtbarkeit und Transparenz ist einer der vielen Aspekte in GIMP, der auch am meisten zum Experimentieren mit Ebenen und deren Modes verführt.

Erst durch die unterschiedlichen Sichtbarkeiten einzelner Ebenen, sind Sie in der Lage komplexe Grafiken zu erstellen.

Aktive Ebenen werden generell durch eine nicht animierte Ameisenspur markiert. Sofern Ebenen nicht transparent sind, sind sie als einzelne Grafikelemente auf der Zeichenfläche erkennbar. Im Bild rechts wurde je eine 100 x 100 Pixel große Ebene in schwarz, blau und grün erstellt. Durch diese Reihenfolge wird natürlich bestimmt welche Ebene am Ende des Stapels (Hintergrund) steht und welche sich im Vordergrund des Bildes befindet (grün).

Verändern Sie die Deckkraft einer Ebene, so scheint der Hintergrund (hier weiß) stärker durch diese Ebene. Nimmt die Deckkraft einer Ebene den Wert 0 an, ist diese vollkommen unsichtbar.

Natürlich können Sie Ihren Grafiken auch Ebenen hinzufügen die wesentlich größer als der entsprechende Hintergrund sind.

Speichern Sie solche Grafiken früher oder später als Bitmap (BMP, TIF, PNG, JPG,…), müssen Sie entscheiden auf welche Bildelemente das Bild beschnitten und vereint wird. Bitmaps kennen keine Ebenen, sie kennen nur eine einzige sichtbare Ebene.

Wenn Sie Grafiken im Ursprungszustand erhalten wollen, dann sollten Sie sie als XCF speichern. In diesem Format können Sie später die verschiedenen Ebenen noch weiter verarbeiten und Ihren Wünschen anpassen.

Maus | Den Mauszeige müssen Sie nun auf das Verschieben-Werkzeug umstellen (Taste [M]). Klicken Sie jetzt auf die Grafik mit der linken Maustaste und ziehen die Ebene an eine neue Stelle im Bild und lassen die Maustaste wieder los.

Sie können Ebenen genauer und viel präziser Ausrichten, wenn Sie den Zoom-Faktor vergrößern, eventuell auf 400% oder 800%.

Tastatur | Ebenen mit der Tastatur zu verschieben ist sicher die beste Methode. Nur auf diese Weise sind die in der Lage Ebenen pixelgenau, selbst mit zittrigen Händen, an die gewünschten Zielpositionen zu bewegen.

Früher oder später werden Sie jedoch sicher eine bevorzugte Methode entwickeln. Meist sind es Kombinationen aus Maus und Tastatur die Sie zum gewünschten Resultat bringen werden.

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